08 Torfstich am Gaisbühel

Quelle: Tannberg, Autor: Thomas Nessler

08 Torfstich am Gaisbühel

Beschreibung

Feuchtbiotop als Walser Wärmequell

Leises Gurgeln zwischen glitzernden Grasspitzen, über dampfenden Schollen goldene Spiegelungen des Sonnenlichts – seit jeher ziehen Moorlandschaften ebenso idyllisch wie mystisch in ihren Bann. Als Relikt unserer Urlandschaft bergen sie einzigartige Flora, wie am   Gaisbühel, wo sich der wohl höchstgelegene Schilfbestand des Landes findet und weitläufige Niedermoore im Verband mit regelmäßig gemähten Streuewiesen mit die artenreichsten Biotope Mitteleuropas ausprägten. Die Walser schätzten neben der Pracht auch früh schon den Nutzen des   Turben   – so Allemanisch für Torf, der noch bis in die1930er Jahre im   Hasariad   abgebaut wurde. Der mühsamen Arbeit folgte das behutsame Trocknen auf überdachten Stellagen. Aufgrund des Holzmangels sicherte schließlich nur der Heizwert des   Turben   das Überwintern.

Kontakt

Österreich

Aktivitäten in der Umgebung

292 hm
230 hm
2:30 h
8,7 km
308 hm
369 hm
3:00 h
8,7 km
491 hm
669 hm
3:30 h
11,5 km
674 hm
497 hm
3:30 h
11,5 km
601 hm
581 hm
3:00 h
8,4 km
581 hm
601 hm
3:00 h
8,4 km
755 hm
705 hm
2:30 h
12,8 km
762 hm
812 hm
2:30 h
12,8 km
1094 hm
826 hm
7:30 h
22,4 km
2477 hm
2851 hm
17:47 h
52,2 km
  • Anfahrt