46 Schwefelquelle

Quelle: Tannberg, Autor: Belinda Humnig

Beschreibung

Gesundbrunnen der Walser

Dass die   Schwefelquelle   in Schröcken seit alters her bekannt ist, erschließt sich aus einer Urkunde von   1589   über den Verkauf von „ein Stück Wiese beim Schwebelbrunnen im Boden“. Genauso wenig ist zu bezweifeln, dass die Walser über die gesundheitsfördernde Wirkung des freilich übel riechenden Wässerchens Bescheid wussten. Die jenseits der   Höferspitze   in   Baad   im Kleinwalsertal gelegene schwefelhaltige Thermalquelle gab dem Ort sogar seinen Namen, und als sie   1860 durch einen Erdrutsch verschüttet wurde, bedauerten dies nicht nur die Baader. In Schröcken ist die Gesundung versprechende Heilquelle bei rheumatischen Beschwerden, Hauterkrankungen oder chronischen Katarrhen seit jeher frei zugänglich. Somit würdigten die Schröckner den Gesundbrunnen im wörtlichsten Sinne als Geschenk der Natur.

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