Annakogel - Hochwilde Nordgipfel

Quelle: Berg.Vital.Hotel. Alpenaussicht, Autor: Ronald Ribis

Die Fidelitashütte
Start im ersten Licht, im Hintergrund in der Bildmitte der Annakogel
Blick nach Südtirol.
Abstieg vom Annakogel.
Blick vom Annakogel zur Hochwilde. Davor das Schneefeld, über das wir abgestiegen sind, weil uns der Turm dahinter zu brüchig schien.
Detailansicht des kleinen Gratturms am Annakogel.
Im Klettersteig zur Hochwilde. Im Hintergrund der Annakogel (rechts).
Blick nach Südtirol und auf den Langtalereck Ferner.
Eine andere Seilschaft auf den letzten Metern zum Gipfel.
Das schlechte Wetter naht. Bei Gewitter will man sicher nicht an diesem Gipfel sein.
Abstieg über den Gurgler Ferner.
Blick zurück mit hübscher Steinmannfamilie
Da kommt es schon, das schlechte Wetter.
Ein paar Minuten später an dem Hochwildehaus.
Und noch ein paar Minuten später im langen Abstieg zur Langtalereckhütte.

Die Tour

Abwechslungsreiche Hochtour mit moderaten Schwierigkeiten

Diese Tour startet am bestens ausgestattetem Winterraum des Hochwildehauses (Fidelitashütte, das Hochwildehaus wird wegen Einsturzgefahr nicht mehr bewirtschaftet), überschreitet den unscheinbaren Annakogel und führt anschließend zum Nordgipfel der Hochwilde. Ein Abstecher zum Südgipfel (entweder dann retour oder über Langtalereck-Gletscher absteigen) ist denkbar. Ebenso ist diese Tour auch in entgegengesetzter Richtung möglich - dadurch kann man den Felsteil am Annakogel im Aufstieg klettern, was es ggf. für den Kopf einfacher macht. 

Autorentipp

Wir haben zuvor die Überschreitung Spiegelkogel - Firmisanschneide - Schalfkogel vom Ramolhaus unternommen. Dadurch entsteht eine schöne WE-Rundtour.

Info

Schwierigkeit
I+
PD
mittel
Aufstieg
667 hm
Abstieg
667 hm
Tiefster Punkt 2850 m
Höchster Punkt 3435 m
Dauer
3:52 h
Strecke
10,2 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Fidelitashütte / Hochwildehaus

Weg

Von der Hütte zunächst den unübersehbaren Markierungen zum Gletscher folgen. An dessen (Laufrichtung) linker Seite auf den Gletscher und nach rechts queren. Von hier mehr oder weniger direkt hinauf zum Annakogel. Anschließend etwas ausgesetzt auf der anderen Seite abklettern - ca. I, II in teils brüchigem Stein. Wir sind am Schneefeld, das bis hinauf zum Grat zieht, dann zum Gletscher abgestiegen und haben den nächsten Felsturm im Schnee umgangen, da er sehr brüchig wirkt und die bisherigen Schwierigkeiten wohl gut übersteigt.

Nun wieder zurück auf den Normalweg und hinauf zur Hochwilde. Der Einstieg des Klettersteigs befindet sich tendenziell links. Der Turm ganz links kann ebenfalls erklettert werden, der Grat (angeblich bis III) führt auf den Kopf, von wo aus in die Scharte abgeseilt werden kann, wo der Klettersteig auf den Grat trifft. Von hier aus sind zwei, drei Bohrhaken zu sehen, man könnte also auch von dieser Seite hinauf klettern. Augenscheinlich deutlich schwerer als III, ca 10 Meter hoch. 

Wir hielten uns in dieser Scharte rechts und folgen den nahezu ununterbrochen verlegten Stahlseilen. Die Tritte sind oben raus geschlagen, die Kraxelei ist gut gängig, nur unten muss man hin und wieder etwas auf Reibung anstehen. Der schwerste Zug ist aber wohl jener zum Gipfelkreuz. Hier dann auch ohne Stahlseil, dafür notfalls mit Bohrhaken.

Wer möchte könnte hier nach Süden die Überschreitung zum Südgipfel starten (ca. II, 1h eine Richtung). Ansonsten über den nun bereits bekannten Normalweg wieder zurück in Richtung Zivilisation.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug zum Bahnhof Ötztal und weiter mit dem Bus nach Obergurgl.

Anfahrt

Von der Inntalautobahn ins Ötztal und bis nach Obergurgl. 

Parken

Öffentliche Parkplätze nur am Ortseingang - derzeit 16 Euro PRO TAG.

Weitere Informationen

www.ulligunde.com

Ausrüstung

Gletscheraussrüstung, ggf. Klettersteigset (max. B).

Sicherheitshinweise

Geringe Spaltengefahr. Stahlseile an der Hochwilde - Blitzschlag-Gefahr!

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