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| Quelle | TOURDATA |
musica sacra: Also hat Gott die Welt geliebt
Linz Tourismus Christoph Partsch
Die Veranstaltung
Trotz kirchlicher Verbote und konservativer Widerstände ließen sich Nonnen des 17. Jahrhunderts nicht zum Schweigen bringen: Mit Unterstützung adeliger Familien musizierten und komponierten sie auf höchstem Niveau – oft hinter Klostermauern, doch mit hörbarer Wirkung nach außen. Geistliche Motetten und weltliche Madrigale verschmolzen zu leidenschaftlicher Musik voller Ausdruck und Emotion. Komponistinnen wie Isabella Leonarda veröffentlichten Werke unter eigenem Namen, lehrten Musik und prägten das kulturelle Leben ihrer Zeit. Ihre Klöster wurden zu musikalischen Zentren, ihre Stimmen zu einem Publikumsmagnet. Es war eine stille, aber kraftvolle Revolution – ein Zeugnis weiblicher Kreativität und Widerstandskraft in einer männlich dominierten Welt.
Despite church bans and conservative resistance, 17th century nuns refused to be silenced: With the support of noble families, they made music and composed at the highest level - often behind convent walls, but with an audible effect on the outside world. Sacred motets and secular madrigals merged into passionate music full of expression and emotion. Female composers such as Isabella Leonarda published works under their own name, taught music and shaped the cultural life of their time. Their convents became musical centers, their voices a magnet for audiences. It was a quiet but powerful revolution - a testimony to female creativity and resilience in a male-dominated world.
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