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Marlene Streeruwitz: Prinzessinnenkunde
Linz Tourismus_Leckestorfer
Die Veranstaltung
MARLENE STREERUWITZ, geboren in Baden bei Wien, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bremer Literaturpreis 2012, den Franz-Nabl-Preis 2015, den Preis der Literaturhäuser 2020 und den Wiener Buchpreis 2023. Ihr Roman „Die Schmerzmacherin.“ stand 2011 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. „Auflösungen.“, 2025, befand sich unter den fünf auserwählten Titeln der Shortlist des Österreichischen Buchpreises. Zuletzt erschienen: „Handbuch für die Liebe.“, 2024; „Tage im Mai.“, 2023; „Handbuch gegen den Krieg.“, 2022.
Zum Buch: Was bedeutet es, dass Donald J. Trump sich König nennt und nennen lässt? Heißt das, dass er der einzige Mann ist, alle anderen, auch die Männer, sind in Prinzessinnen verwandelt? Marlene Streeruwitz geht in dieser Kulturgeschichte der Männlichkeit dieser Frage nach. Nur der König ist männlich, alle anderen sind nicht mehr selbstbestimmte frei wählende Staatsbürger, sondern nur noch Untertanen. Der König bestimmt über alle Aspekte des Lebens. Das natürliche Geschlecht dient nur mehr der Reproduktion der Untertanenschaft. So werden alle zu Verfügten und müssen sich zur Verfügung halten. Das entspricht der Position der Prinzessin, über die der Königsvater zu seinem Vorteil bestimmt. Wir schreiben ungefähr das Jahr 1740 und alle Errungenschaften der Aufklärung werden vom König verfolgt und vernichtet.
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