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Stefan Kutzenberger: Die Liste der Lebenden und Erland Maria Freudenthaler: Marjandjosef! Zwei Leben
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Die Veranstaltung
STEFAN KUTZENBERGER, geboren 1971 in Linz, studierte in Wien, Buenos Aires, Lissabon und London und lebt als Schriftsteller, Kurator und Literaturwissenschaftler in Wien. Zahlreiche Publikationen und Präsentationen zu Autofiktion, Kunst und Kultur in Wien um 1900 und zur literarischen Wechselbeziehung zwischen der europäischen und der lateinamerikanischen Literatur. Zuletzt veröffentlicht: „Kilometer null“, 2022; „Jokermann“, 2020; „Friedinger“, 2018.
Zum Buch: September 1858, mitten auf dem Atlantik. Eine nicht mehr ganz junge Frau treibt nackt auf einer Tür liegend in den sachten Wellen. Die Sonne scheint und in Gedanken ist sie in Dänemark. Henriette Wulff, aus bester dänischer Familie, ist dreiundfünfzig, als sie sich entschließt, ihre Heimat hinter sich zu lassen und nach Amerika auszuwandern. Trotz ihres umtriebigen Soziallebens in den Salons Kopenhagens, trotz ihrer zahlreichen Bekanntschaften in Europa. Und trotz ihrer intensiven Freundschaft mit dem Dichter Hans Christian Andersen, mit dem sie über Jahrzehnte hinweg Hunderte Briefe wechselte. Doch die Überfahrt endet in einer Katastrophe, der größten Schifffahrtskatastrophe des 19. Jahrhunderts. Inmitten der Trümmer des Dampfers „Austria“ bleibt Henriette nichts übrig, als in Gedanken weiter Briefe an Andersen zu verfassen, ahnend, dass er zu Hause in seiner Schreibstube auch nicht anders kann, als ihr zu schreiben. (Verlagstext)
ERLAND MARIA FREUDENTHALER, wurde in Freistadt geboren, wuchs in Linz auf und lebt heute in Wien. Der Komponist, Pianist und Dirigent unterrichtet seit vielen Jahren Komposition an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Während der Corona-Pandemie entdeckte er eine geheime Leidenschaft wieder und schreibt seither Gedichte und Erzählungen. Zuletzt veröffentlicht: „Vertonter Verdacht“, 2023; „Mein Bruder, der Stadtrand und ich“, 2022.
Zum Buch: Auf den ersten Blick haben die völlig unterschiedlichen Biografien von Maria-Anna (Tochter einer Geflüchteten) und Joseph Heinrich (Sohn einer großbürgerlichen Familie) nichts miteinander zu tun. Erland Maria Freudenthaler führt sie in der wie eine musikalische Komposition gestalteten Erzählung jedoch zusammen, sie kreuzen sich und verlieren sich wieder. Nach und nach entfalten sich die vielfältigen Verbindungen zwischen den Figuren. Lebenszusammenhänge und Schicksale sind oft enger miteinander verknüpft, als man vermutet. Zufälle, Schicksalsschläge, unvermutete Begegnungen, gelungene und gescheiterte Liebesbeziehungen tun sich auf in der ländlichen Region des Mühlviertels, in Linz, im Wien der Nachkriegsjahrzehnte sowie in Italien und entwirren sich erst in einem Wiener Kaffeehaus in der Gegenwart.
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