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Verena Stauffer: Strahlen und Yevgeniy Breyger: hallo niemand
Linz Tourismus_Leckestorfer
Die Veranstaltung
VERENA STAUFFER, geboren 1978 in Kirchdorf an der Krems, studierte Philosophie in Wien, wo sie bis heute lebt. Sie veröffentlichte 2018 ihren Debütroman „Orchis“. Bereits zweimal war sie für den Österreichischen Buchpreis nominiert: mit „Ousia“, 2020, sowie dem Lyrikband „Kiki Beach“, 2025. Im letzten Jahr las sie in Klagenfurt beim Ingeborg-Bachmann-Preis. 2026 wurde ihr das George-Saiko-Reisestipendium zugesprochen.
Zum Buch: Ava ist Künstlerin, sie lebt eine ungesicherte, prekäre Existenz. Sie ist dabei, sich aus einer unglücklichen Beziehung zu befreien, und gerät bei ihrer Suche nach Geborgenheit in eine Dreiecksgeschichte zwischen einem jungen, attraktiven Arzt und dem wirklichkeitsscheuen E. Ein immer größer werdendes Misstrauen durchzieht ihren Geist: Wer ist der Vater ihres Kindes, ist sie tatsächlich schwanger? Wurde ihr Geliebter ermordet? Fast verliert sie sich im Hin- und Herspringen zwischen virtuellem und wirklichem Leben, und findet sich in einem Role-playing Game wieder, in einem virtuellen Spiel, in dem sie gegen sich selbst zu kämpfen scheint. (Verlagstext)
YEVGENIY BREYGER, geboren 1989 in Charkiw / Ukraine, studierte an den Literaturinstituten Hildesheim und Leipzig sowie an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main. Er ist als Übersetzer, Herausgeber, Kurator und Lektor tätig. Für seinen zuletzt erschienenen Gedichtband „Frieden ohne Krieg“, 2023, wurde er u. a. mit dem Christine Lavant Preis, dem Klopstock-Preis für neue Literatur und dem Literaturpreis der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet. Breyger lehrt am Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, wo er auch lebt.
Zum Buch: In einem roten Audi A6 macht sich der Held aus Österreich auf nach Deutschland, um Bundeskanzler zu werden. Er hält an Autobahnraststätten und Penny-Parkplätzen, gerät in linke und rechte Demos, parkt mal vor dem Bundestag, mal auf einem Zirkusplatz und landet im Verhörzimmer der Polizei. Auf den Etappen trifft er skurrile Gestalten, die von einer apokalyptischen Zukunft zeugen, Pfarrer und Rabbis, Gott und sein zorniges jüdisches Ebenbild G'tt, Bekannte aus der Politik wie Gregor Gysi, Olaf Scholz und Alice Weidel. In rasanten Szenen und Dialogen, ständig getrieben vom roten Audi, der mit laufendem Motor wartet, erkundet er seine Identität, seinen Glauben und seine Sexualität.
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