Das Festival 2026 beginnt mit einem radikalen Perspektivwechsel: In demstummen Stück "Œhr"von Robin Hoffmann wird das Hören selbst zum Protagonisten, körperlich verdichtet durch den Tänzer Edivaldo Ernesto. Aus dieser Stille wachsen neue Klangräume: In "Die Wände haben Ohren"von Georges Aperghis wird das SZentrum zum erinnernden Resonanzkörper. "A Sutured World"der Komponistin Liza Lim lässt das Violoncello wie eine Nadel die Risse der Gegenwart vernähen - verletzlich, widerständig und leise. Das Festivalmotto "Love is Louder"beginnt an diesem Abend nicht mit Lautstärke, sondern mit der Entscheidung, unsere Zeit radikal hörbar zu machen.
- Edivaldo Ernesto Solo Choreography für einen Tänzer (2026), UA, 5´
- Robin Hoffmann Œhr, stummes Musikstück für Hören solo (2006), 5´
- Georges Aperghis Die Wände haben Ohren für Orchester (1972), ÖEA,16´
- Liza Lim a sutured world für Orchester und Violoncello solo (2024), ÖEA, 29´
- Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
- Edivaldo Ernesto, Tanz und Performance
- Valerie Fritz, Violoncello
- Elena Schwarz, Dirigentin