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Bregenzer Festspiele – Die Geschichte vom Soldaten
Die Veranstaltung
Die Geschichte vom Soldaten
Igor Stravinsky
1918, kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs, sitzt Igor Stravinsky im Schweizer Exil fest und erfindet ein neues Bühnenformat: klein, mobil, erschwinglich – eine Wanderbühne mit minimalem Ensemble, ohne Kulisse, ohne Orchestergraben, aber mit Musik, Sprache und Tanz – und betritt damit neue künstlerische Wege.
Nach einem alten russischen Märchen entsteht Die Geschichte vom Soldaten. Ein Soldat verkauft dem Teufel seine Geige und damit seine Seele für Reichtum, Ansehen und die Liebe einer Prinzessin, um am Ende alles zu verlieren. Die Moral: Man kann nicht alles haben und der Verlust der Vergangenheit ist endgültig. Trotz der schwierigen Entstehungsgeschichte gilt Die Geschichte vom Soldaten heute als Schlüsselwerk der musikalischen Moderne.
Ergänzt mit anderen Werken aus der Epoche der Zwischenkriegszeit, des Umbruchs und der frühen Moderne gestaltet die Violinistin Sophie Heinrich mit ihrem Ensemble einen besonderen Abend zwischen Musiktheater und Konzert.
Der Film- und Theaterschauspieler Moritz von Treuenfels, der in Der Freischütz auf der Seebühne die Teufelsfigur verkörperte, zeigt sich hier in seiner ganzen Wandlungsfähigkeit und spielt und rezitiert in den intimen Räumlichkeiten des Seestudios sämtliche Rollen aus Stravinskys Werk.
Sprecher
Moritz von Treuenfels
Violine, Leitung
Sophie Heinrich
Klarinette
Francesco Negrini
Fagott
Johanna Bilgeri
Kornett
Matilda Lloyd
Posaune
Louise Pollock
Kontrabass
Simon Hartmann
Schlagwerk
Maximilian Näscher
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