Falschungg Spitze (3363m) vom Hochwildehaus

Quelle: AV-alpenvereinaktiv.com, Autor: Joe Stiegler

Hochwildehaus
Falschungg Spitze, Karlespitze, Gurgler Ferner
Hoch Wilde, Annakogl, Mitterkamm, Bankkogl, Falschungg Spitze, Karles Spitze
Bankkogl, Falschungg Spitze, Gurgler Ferner
Gurgler Ferner
Seilschaft am letzten Aufschwung
Seilschaft
Gipfelrast
Aussicht von der Falschungg Spitze

Die Tour

Die Falschungg Spitze (3363m), auch Falschungspitze oder Monte Valsun genannt, wird in dieser Tourenbeschreibung von der Langtalereckhütte ausgehend bestiegen.

Autorentipp

Die Falschungg Spitze ist ein wenig begangenes und daher ruhiges Ziel mit schöner Aussicht. Lohnend in jedem Falle ;-)

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
1116 hm
Abstieg
1113 hm
Tiefster Punkt 2348 m
Höchster Punkt 3361 m
Dauer
5:00 h
Strecke
17,7 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Langtalereckhütte

Ziel

Langtalereckhütte

Weg

Von der Langtalereckhütte immer rechtshaltend geht es nun über eine Brücke und auf die Serpentinen zu, die sich nach oben schlängeln und mit Stahlseilen und Tritthilfen versehen sind. Hat man diesen Aufschwung genommen, kann man bald den ersten Blick auf den Gurgler Ferner werfen.

Es geht nun weiter zum Hochwildehaus (seit 2016 geschlossen), immer den Gurgler Ferner rechts unterhalb im Blick habend. Zudem kommt man noch an einem kleinen See vorbei, bis man endgültig an der Hütte angelangt ist.

Von der Hütte kann man bereits viele Gipfel sehen, darunter die Hoch Wilde, die Falschungspitze, Annakogel, Karlesspitze, Schalfkogl und den Mitterkamm.

Vom Hochwildehaus geht es auf Pfadspuren den Steinmännern hinterher, bis man bei etwa 2900m zum Gletscherrand des Gurgler Ferners gelangt. Hier ist die Anseilstelle und darum werden nun die Steigeisen angezogen, die Seilschaft fertig gemacht und Pickel in die Hand genommen sowie übliche Checks durch den Führenden und allen Seilschaftsmitgliedern  vorgenommen.

Dann geht es los über den Gletscher in Richtung Mitterkamm, jedoch auf dessen nord-westlich gelegene Gletschermoräne zuhaltend. Über diese muss man gehen. Man kann hierzu die Steigeisen anlassen oder ausziehen, wie es eben beliebt. Die Seilschaft kann aufgelöst werden, muss aber nicht. Das Gelände ist dort steinig bis sandig.

Auf der anderen Seite angekommen betritt man wieder den Gletscher. Wenn vorher die Seilschaft aufgelöst worden ist, muss diese nun wieder gebildet werden.

Man hält nun etwa süd-westlich auf die Karles Spitze (3465m) zu. Ab etwa 3000m wird das Gelände stetig steiler. Bei etwa 3080m ändert sich die Richtung nach Süden und steigt weiter steil an. Bei etwa 3200m geht es in östlicher Richtung bis ca. 3240m und dann bis ungefähr 3320m süd-östlich auf die Falschungg Spitze zu.

An der Einstiegstelle angekommen werden nun die Seilschaften gelöst und die Steigeisen ausgezogen. Es geht dann in leichter Kletterei max. UIAA I über Steinplatten zum Gipfel der Falschungg Spitze.

Der Rückweg kann wie gekommen gegangen werden. Der gezeichnete Weg ist ebenso möglich. Jedoch muss hier gut auf Gletscherspalten aufgepasst werden. Diese sind hier zahlreich vorhanden.

Weitere Informationen

Ausrüstung

Steigeisen

Steinschlaghelm

Eispickel

Handschuhe

Klettersteigset

Seil

Selbstsicherungskarabiner mit Ball Lock

Sonstige übliche Hochtouren Ausrüstung

Auf dem Weg entdecken

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