Gobelwarte

Quelle: ÖTK Strudengau, Autor: ÖTK

Im Oktober 2018 neu errichtete Gobelwarte des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK)
Skulptur des Künstler Miguel Horn am Standplatz der alten Gobelwarte des Österreichischen Touristenklubs
Blick auf Grein von der Gobelwarte des ÖTK
Panorama von 20 m hohen Aussichtsplattform der Gobelwarte des ÖTK
Edelstahlkonstruktion der Gobelwarte errichtet von der Fa. Habau in Perg, ergänzt durch Fa. Meisl in Grein
Skulptur des Metallkünstlers Miguel Horn auf der Bockmauer des Gobel
Skulptur Metallkünstlers Miguel Horn am Standplatz der der Gobelwarte des ÖTK
Bei Schönwetter reicht der Blick von der Gobelwarte vom Schneeberg über Ötscher bis zum Dachstein
Rastplatz Gobelwarte

Beschreibung

Die ganzjährig frei zugängliche Gobelwarte des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK-Sektion Strudengau) thront am Gipfel des 484 m hohen Gobel oberhalb der Stadtgemeinde Grein a. d. Donau (Oberösterreich). Die 20 m hohe Aussichtsplattform der Gobelwarte bietet einen herrlicehn Rundumblick vom Schneeberg, über Göller und Ötscher bis hin zum Dachstein.

Auf einer Seehöhe von 484 m bietet die Gobelwarte der ÖTK-Sektion Strudengau einen herrlichen Rundblick. Im Norden auf das Hügelland des Mühlviertels, im Süden auf die Ostalpen vom Ötscher bis zum Dachstein, im Westen auf das Marchland mit Donautal, im Osten auf Grein und den Strudengau. Der Zustieg erfolgt vom romantischen Donaustädtchen Grein aus. Alle Wege sind für Kinder leicht begehbar.

Geschichte

Zum zehnjährigen Gründungsfest der ÖTK-Sektion Strudengau des drittgrößten Alpinvereins, dem Österreichischen Touristenklub, wurde auf der Bockmauer (einem vier Meter hohen Felsen) eine elf Meter hohe eiserne Warte errichtet. Die feierliche Eröffnung fand am 24. Juni 1894 statt. Erbauer der Warte war Anton Meisl, Schlosser- und Kupferschmied-Meister in Grein.

Im Jahre 1926 wurden neue Stufen montiert, bei welchen Arbeiten sich die Herren Emmerich Meisl und Jonke Verdienste erwarben. Im Jahre 1961 wurde das Waldgrundstück um die Warte durch die ÖTK-Sektion Strudengau käuflich erworben. In den Jahren 1988/89 wurde ein neuer Gitterrost, neue Stufen und neue Brüstung auf der Plattform errichtet.

Weil die Sicht durch die Bäume zunehmend eingeschränkt und die 12 m hohe Stahlkonstruktion bereits baufällig war, wurde im Juni 2018 eine neue 21 m hohe Edelstahlkonstruktion errichtet. Die Gesamtkosten betragen 290.000 Euro (Kostenaufteilung: Leader Perg-Strudengau 150.000 Euro, Land OÖ 130.000 Euro, Werbegemeinschaft Donau OÖ 10.000 Euro). 

  • Architekt: Claus Pröglhöf von architecture and beyond ZT GmbH
  • Stahlbau: Fa. Habau, Perg
  • Edelstahlkonstruktionen Fa. Meisl, Grein

Zustieg

  • Reitsteig (Weg 1) : Gehzeit ca. 1 Std. (244 Hm)
    Ausgehend vom Wanderinfopunkt bei der B3 in Grein geht der Weg Richtung Rotes Kreuz. Von dort auf dem gut ausgebauten Wanderweg leicht ansteigend durch den Wald des Hofberges bis zum Bauernhof „Labegger“. Auf einem Feldweg wandert man weiter Richtung „Plank“ und „Killinger“. Etwa 200 m weiter zur Abzweigung Richtung Gobelwarte. Während der Wanderung können sich die Kinder so richtig austoben. 
  • Nombergersteig (Weg 2): Gehzeit ca. 1 Std. Der Straße entlang zum Bauernhof Nomberger, dann rechts abzweigen, man folgt der rot-weißen Markierung immer geradeaus durch den Wald bis nach Grein. Eine andere Möglichkeit zurückzugehen ist der Güterweg Gobel, der am Bauernhof „Kren“ vorbei und weiter über den Groißgraben-Güterweg zum Gasthaus „Binderalm“ führt. Von dort kommt man über die Breitenangerstraße wieder zurück nach Grein.

Besonderheiten: Spielplatz, Streichelzoo, Wildgehege, Kleintiere, Spielplatz.

Parkplatz

für max. ca. 5-6 Fahrzeuge (Sackgasse), an Wochenenden überfüllt.

Kontakt

4360 Oberbergen, Österreich
+43 7268 336
gobelwarte@oetk.at
gobelwarte.oetk.at

Öffnungszeiten

Ganzjährig frei zugänglich

Anreise

Parken

nur für 5-6 Fahrzeuge, einspurige Bergstraße (Sackgasse)

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