Schwierigkeit |
III-
35°
schwer
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Aufstieg
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339 hm |
Abstieg
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343 hm |
Tiefster Punkt |
Erzherzog Johann Hütte 3460 m |
Höchster Punkt |
Großglockner 3797 m |
Dauer
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3:30 h |
Strecke
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2,3 km |
Großglockner von der Erzherzog Johann Hütte (Normalweg)
Quelle: Alpenverein Innsbruck, Autor: Toureninformation Alpenverein Innsbruck
Die Tour
Der höchste Berg Österreichs über den Normalweg.
Der höchste Gipfel Österreichs über den Normalweg. Beindruckende Gipfelgestalt von seiner Nordseite, oder die für mich schönste Ansicht vom Lucknerhaus, das wir von Karls am Großglockner über eine Mautstraße erreichen. Der Normalweg ist für gute Bergsteiger nicht schwierig zu bewältigen. Wer früh im Jahr unterwegs ist muß fast am gesamten Anstieg mit Schnee rechnen, eventuell Wächten am Kleinglockner. Die wirkliche Gefahren entstehen allerdings durch die zahlreichen Begehungen, an guten Tagen zählt man an die 300 Besteigungen. Daher ist eine gute Taktik nötig um den Gipfel zu besteigen.
Autorentipp
Wer genügend Kondition mitbringt und wenn das Wetter stabil ist, kann der Groß Glockner durchwegs noch am Nachmittag bestiegen werden. Dafür genießt man dann am nächsten Tag einen ruhige Abstieg von der Erzherzog Johann Hütte.
Info
Karte
Details
Kondition
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Erlebnis
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Landschaft
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Exposition |
N
O
S
W
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Beste Jahreszeit
Wegbeschreibung
Weg
Die Erzherzog Johann Hütte ereicht man über verschiedene Anstiege, die auch im Portal beschrieben sind. Von der Hütte geht es Richtung Norden auf gut ausgetretenen Steigspuren aufwärts, bis wir das Gletschereis erreichen. Hier ziehen wir je nach Ausaperung die Steigeisen an. Nun in meist ausgetretener Spur in zwei Serpentinen aufwärts zu einem Sattel, wo es wieder flacher wird. Nun folgt das Glocknerleitl. Ein 35° steiler Firnhang der nach oben hin etwas steiler wird. Durch die starke Ausaperung ist diese Rinne nicht mehr mit Eis gefüllt und meist stark von Steinschlag betroffen. Ca. 50 Hm vor einer kleinen Scharte erreichen wir felsiges Gelände. Hier gut mit Bohrhaken abgesichert. Rechts der Rinne geht es dann entlang der Bohrhaken aufwärts zur Scharte. Nun über den Südostgrat des Kleinglockners in meist gutem Fels mit zahlreichen Eisenstangen aufwärts zum höchsten Punkt (UIAA II) Nun über flache Platten, hier auch wieder einige Eisenstangen, hinüber zum Kleinglockner. Vom Kleinglockner in wenigen Metern steil über ein Stahlseil hinunter zur Scharte zwischen Klein- und Großglockner. Nun steiler und eng aufwärts (UIAA 3 Stelle, auch hier einige Eisenstangen) bis wir zum Schluß flacher das Gipfelkreuz erreichen.
Wer früher im Jahr unterwegs ist muß am gesamten Anstieg eventuell mit Schnee und Wächten rechnen (Je nach Wetterlage). Ab Mitte - Ende Juli ist der Anstieg aber meisten felsiger Natur.
Abstieg wie Aufstieg.
Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen Sie am besten mittels folgenden Internetseiten, www.vvt.at und www.oebb.at.
Anfahrt
Von Lienz in Ostirol auf der Felbertauernstraße Richtung Matrei im Osttirol. In Huben biegen wir nach rechts auf die L26 ab und fahren nach Karls am Großglockner. Auf der Hauptstraße durch den Ort durch bis Stockmühlen. Hier zweigt die gebührenpflichtige Straße (€ 10.- an der Mautstelle) zum Lucknerhaus ab.
Parken
Zwei große gebührenfreie Parkplätze beim Lucknerhaus.
Weitere Informationen
http://www.erzherzog-johann-huette.at/ Homepage der Erzherzog Johann Hütte.
www.vvt.at Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
www.oebb.at Homepage der österreichischen Bundesbahnen.
www.lucknerhaus.at Bei einer langen Anreise kann man auch hier übernachten (Privathaus).
Ausrüstung
Komplette Gletscherausrüstung notwenig. Für den Gipfelanstieg Helm und je nach Verhältnissen Steigeisen und Pickel. Zwei Schraubkarabiner sowie zwei Bandschlingen für die Zwischensicherung.
Sicherheitshinweise
Die eindeutige Gefahr am Großglockner ist der Mensch selbst. Man begegnet zahlreichen Bergsteigern, die eigentlich auf diesem Anstieg nichts verloren haben.