Hoher Ifen - Abstieg über Schwarzwasserhütte

Quelle: Kleinwalsertal, Autor: Kleinwalsertal Tourismus eGen

Der Hohe Ifen mit der Alpe Ifersgunt
Der Hohe Ifen mit dem typischen Schrattenkalk
Am Gipfel des Hohen Ifen
Gottesackerplateau und Ausblick ins Oberallgäu
Einkehr auf der Ifenhütte mit Blick auf den Hohen Ifen
Alpe Melköde im Schwarzwassertal
Der Hohe Ifen wacht über die Melköde
Alpe Ifersgunt mit Kapelle
Die ersten Sonnenstrahlen am Ifenplateau
Sonnenaufgang auf dem Weg zum Hohen Ifen
Durch die Ifenmulde aufs Plateau
Steiniger Aufstieg zum Plateau
Seilversicherungen erleichtern den Aufstieg durch den Fels
Kurz vor dem Durchstieg aufs Plateau
Auf dem Plateau angekommen
Weg auf dem Plateau zum Gipfel
Gipfel des Hahnenköpfle vom Hohen Ifen aus
Fantasisches Ifenpanorama
Aussicht aufs Gottesackerplateau
Blick auf den Bregenzerwald und die Schweizer Alpen
Abstieg vom Plateau zur Ifersguntenalpe
Felsiger Abstieg mit Seilversicherung
Steiniger Abschnitt auf der Südseite des Ifenplateaus
Von der Alpe Ifersgunt Richtung Schwarzwasserhütte
Durch Latschen und Heidelbeersträucher Richtung Schwarzwasserhütte
Schwarzwasserhütte zur Einkehr
Gemäßigter Abstieg von der Schwarzwasserhütte zur Alpe Melköde
Wasserfall Schwarzwasserbach
Am Schwarzwasserbach entlang zur Melköde
Rückkehr zur Auenhütte

Die Tour

Abwechslungsreiche, alpine Rundtour für Geübte auf einen der bekanntesten Walser Gipfel.

Sein geneigtes Plateau, die steilabfallenden Felswände und das verkarstete Gottesackerplateau unterhalb machen den Hohen Ifen zu einem unverkennbaren Merkmal der Kleinwalsertal Bergwelt. Auf abwechslungsreichen Wegen führt die Rundtour vom Schwarzwassertal auf das Gipfelplateau. Die Geröllfelder, der steile Aufstieg auf das Ifenplateau und der lange Abstieg über Ifersgunt, Schwarzwasserhütte und Melköde verlangen aber gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ansonsten für gute Tourengeher eine angenehme Bergtour.

Autorentipp

Tour im Herbst unternehmen, wenn die Sonne nicht mehr so erbarmungslos aufs karge Plateau brennt.

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
950 hm
Abstieg
950 hm
Tiefster Punkt 1274 m
Höchster Punkt 2230 m
Dauer
6:30 h
Strecke
15,4 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Hirschegg

Ziel

Hirschegg

Weg

Von der Auenhütte fährt man mit der Ifenbahn bis zur Bergstation (alternativ: Wanderweg bis zur Bergstation +50 min.) Auf einem gut markierten Weg steigt man zum Ifenbord auf, folgt den Wegweiser Richtung Ifen in die Ifenmulde. In Serpentinen geht es erst durch ein grobes Geröllfeld und entlang der massiven Felssteilwand auf das Plateau des Ifen. Schwierige Stellen sind mit Halteseilen abgesichert.

Auf dem Plateau steigt der Weg zum Gipfel nur noch leicht an. Im Frühsommer kann es noch gefährliche Schneefelder geben. Vom Gipfel aus bietet sich ein atemberaubender Anblick auf die Umliegende Bergwelt.

Der Abstieg erfolgt über die Ifersguntalpe und Schwarzwasserhütte mit mehreren längeren seilversicherten Passagen und über Geröllfelder. Nach der Alpe wird der Weg leichter, es gilt jedoch Vorsicht durch Rutschgefahr an lehmigen feuchten Stellen! Ab der Schwarzwasserhütte führt schöner Weg durch die wildromantische Melköde bis zur Auenhütte.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Lass das Auto doch einfach stehen!

Es besteht die Möglichkeit den Walserbus für die Anfahrt zu nutzen. Die Buslinie 5 fährt den Ortsteil Au an. Für diese Tour steigen Sie an der Haltestelle "Ifen" aus.

>>> Fahrplan Walserbus

Anfahrt

Die meisten Anreisewege aus Deutschland treffen in Ulm aufeinander und führen weiter auf der A7. Beim Autobahndreieck Allgäu über das Teilstück der A980 bis zur Anschlussstelle Waltenhofen und auf der vierspurigen B19 über Sonthofen und Oberstdorf ins Kleinwalsertal. Aus Österreich (Vorarlberg) und der Schweiz erreicht man das Kleinwalsertal über den Bregenzerwald (Hittisau) – Riedbergpass – Fischen – Oberstdorf. Von Tirol kommend führt der schnellste Weg über die A7 nach Kempten und weiter auf der B19 Richtung Oberstdorf. Für die Fahrt ins Tal wird keine Autobahn-Vignette benötigt.

Parken

Kostenpflichtige Parkplätze befinden sich in der Nähe des Ausgangspunkts. Parken entlang der Landesstraße ist nicht gestattet.

Weitere Informationen

Wie erlebst Du die Natur bewusst?

Die Natur ist so viel mehr als die Kulisse für unvergessliche Bergerlebnisse. Sie ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Sie stellt Trinkwasser bereit und versorgt uns mit hochwertigen Lebensmitteln. Nicht nur liefert sie wertvolle Rohstoffe, sondern sie schützt auch vor Lawinen und Muren und reguliert das Klima. Wir haben es in der Hand, die Natur in all dem, was sie für uns leistet, zu unterstützen. Eines steht fest, gemeinsam können wir mehr erreichen:

Respektvoll in der NATURBEWUSST miteinander – weitsichtig ERLEBEN

Respektvoll in der NATUR

Durchatmen und auftanken, draußen unterwegs sein und sich frei fühlen. Genießen wir die Natur, sind wir im Wohnzimmer von scheuen Tieren und seltenen Pflanzen zu Gast. Verhältst Du Dich respektvoll, teilen sie auch in Zukunft ihren Lebensraum gerne mit Dir.

Auf Wegen und markierten Routen bleiben

Wenn Du den ausgewiesenen Wegen und Routen folgst, kommst Du mit Sicherheit zu neuen Lieblingsplätzen. So respektierst Du auch Schongebiete, denn viele Tiere und Pflanzen brauchen besonderen Schutz. Vor allem im Winter kostet jede Störung den Wildtieren unnötig Kraft, die sie zum Überleben brauchen.

Dämmerungs- und Nachtzeiten meiden

Die Morgen- und Abendstunden sind die Zeit, in der die meisten Wildtiere auf Nahrungssuche sind. Werden sie dabei gestört, geraten sie in Stress, der für sie besonders im Winter lebensbedrohlich sein kann. Wenn es sich mal nicht vermeiden lässt, bitte auf dem markierten Weg bleiben, keine helle Stirnlampe nutzen und ruhig verhalten.

Sauber bleiben & Müll mitnehmen

Es versteht sich von allein: Müll nimmt man wieder mit, am Berg und im Tal. Bitte auch biologische Abfälle, denn in der Höhe werden sie viel langsamer kompostiert. Zuhause oder in Deiner Unterkunft kannst Du den Müll richtig entsorgen – bitte denk daran, im Kleinwalsertal gibt es keine Mülleimer im öffentlichen Raum.

Auf der Naturtoilette

Wenn Du ein stilles Örtchen suchst, dann bitte mindestens 50 m von Gewässern entfernt. Exkremente vergraben oder mit einem großen Stein verdecken. Laub oder Recycling-Toilettenpapier verwenden und das Papier im Müllbeutel wieder mitnehmen.

Mit Hund auf Tour

Hast Du Deinen vierbeinigen Partner immer unter Kontrolle, auch wenn er Murmeltiere, Rehe oder andere Wildtiere in die Nase bekommt? Folgt der Hund seinem Jagdtrieb, bleibt Wildtieren nur die Flucht. An der Leine seid ihr beide auf der sicheren Seite. In der Nähe von Weidevieh Hunde an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: sofort ableinen. Im Tal gibt es zahlreiche Hundestationen für die Entsorgung der Hundebeutel. Die Land- und Alpwirte danken es Dir, denn Kot auf Wiesen und Feldern verunreinigt das Futter und macht das Weidevieh krank.

BEWUSST miteinander

Rücksicht auf andere nehmen

Jeder liebt es, ein besonderes Fleckchen Erde für sich zu genießen. Meist sind wir aber nicht allein unterwegs. Kein Problem, denn Platz ist genug. Zeit lassen, entgegenkommend den Weg frei machen, unterstützen, wenn jemand Hilfe braucht und in jedem Fall ein Lächeln schenken. So stehen dem freundlichen Miteinander und einem entspannten Naturgenuss nichts im Wege.

Erhalt der Kulturlandschaft wertschätzen

Alpine Landschaften berühren durch ihre Gegensätzlichkeit: Imposante Gipfel und natürliche Wälder wechseln sich ab mit sanften Tälern, gepflegten Wiesen und Weiden. Auch im Kleinwalsertal ist diese reizvolle Landschaft auf drei Höhenlagen kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Zusammenspiels von Natur- und Kulturlandschaft. Dahinter steckt die Arbeit von Landwirten, Alp- und Forstwirtschaft sowie Jägern. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass die Attraktivität des Erholungs- und Freizeitraums sowie die Artenvielfalt bewahrt werden. Danke sagen wir bereits, wenn wir auf markierten Wegen bleiben und regionale Produkte genießen.

Weitsichtig ERLEBEN

Sicher auf Tour – für Dich und andere

Egal, ob im Winter auf einer Ski- oder Schneeschuhtour oder im Sommer auf einer Bergtour, wer im alpinen Gelände unterwegs ist, muss sich gut vorbereiten. Dazu gehören eine sorgfältige Information und Tourenplanung ebenso wie die richtige Ausrüstung. Alpine Gefahren korrekt einzuschätzen erfordert viel Wissen und Erfahrung. Warum nicht von Profis lernen und mit einem der erfahrenen Guides auf Tour gehen?

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und Wanderstöcke, ausreichend zu Trinken, da keine Verpflegungs oder Wasserstellen zwischen Ifenhütte und Ifersguntalpe. Regenfeste Kleidung und Kopfbedeckung wenn nötig. 

Sicherheitshinweise

NOTRUF:
140 Alpine Notfälle österreichweit
144 Alpine Notfälle Vorarlberg
112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz)
   
www.vorarlberg.travel/sicherheitstipps

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