Kreuzeck-Höhenweg einsam und mit der Bahn

Quelle: AV-alpenvereinaktiv.com, Autor: Andi Radin

Unscheinbarer Beginn des Heinrich-Hecht-Wegs in Sachsenburg
Alte Almhütte über dem Oberdrautal
Flechten an Tag 1
Salzkofelhütte
Hinter der Salzkofelhütte
Schnee auf dem großen Grakofel im August
Loses Material im steilen Gelände vor der Goldgrubenscharte im Schneegestöber
In der Goldgrubenscharte
Fernblick und Bergsee an Tag 2
Eine der vielen Bachquerungen an Tag 2
Feldnerhütte
Schmaler Durchstieg unterhalb des kleinen Hochkreuzes
Kuriosester Briefkasten Österreichs
Gipfel des Hochkreuz: Höchster Punkt des Höhenwegs
Gratabschnitt hinter dem Hochkreuz im dichten Nebel
Der mMn schwierigste Abschnitt ist die lange, ausgesetzte Querung auf der Südseite der Schwarzwände
Hugo-Gerbers-Hütte
Hugo-Gerbers-Hütte mit Karnischem Hauptkamm (Hoher Warte) im Hintergrund
Der Wildsee am Wildseetörl
Eine der wenigen Seilversicherungen an Tag 4
Traumhafte Heidelandschaft am Tag 4
Das Heimkehrerkreuz auf dem Ederplan vor der Schobergruppe
Anna-Schutzhaus
Die Lienzer Dolomiten während des Abstiegs vom Ederplan
5 Tage auf dem Kreuzeck-Höhenweg (4K)

Die Tour

Der Kreuzeck-Höhenweg in den südlichen Hohen Tauern ist ein wenig begangenes Kleinod, dass durchgehend tolle Ausblicke, kristallklare Bergseen und charmante, urtümliche Hütten bietet. 

Die Kreuzeckgruppe steht aufgrund fehlender 3.000er und geringerer klettertechnischer Ansprüche im Schatten der übrigen Hohen Tauern. Auf diese Weise konnten sich hier kleine und urtümliche Alpenvereinshütten, die familär und ohne Gewinn an erster Stelle geführt werden, erhalten. Obwohl sie sich stark unterscheiden, sind alle vier Hütten von erlesener Qualität. Ebenso erlesen ist die weitgehend wilde und oft nicht ersichtlich von Menschen geprägte Natur entlang des Höhenwegs, der immer auf oder nah dem Hauptkamm der Kreuzeckgruppe von dessen Ost- bis zum Westende verläuft und lediglich den Nebenkamm des Poliniks, des höchsten Gipfels, auslässt. Bei dieser Variante beginnen und enden wir an gut angebundenen Bahnsteigen, wodurch besonders die erste und letzte Etappe vom klassischen Verlauf abweichen, und insgesamt mehr Höhenmeter überwunden werden müssen. Unterwegs sind lohnende Gipfel nahe der Route aufgenommen, die nach Belieben auch ausgelassen werden können. 

Autorentipp

Wer abseits von Massentourismus und in kleinen, familiären Hütten unterwegs sein mag: Dies ist die richtige Tour!

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
4650 hm
Abstieg
4550 hm
Tiefster Punkt Sachsenburg
557 m
Höchster Punkt Hochkreuz
2709 m
Dauer
31:30 h
Strecke
58,9 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Bahnsteig Sachsenburg-Möllbrücke

Ziel

Bahnsteig Dölsach

Weg

Weitgehend entlang des gut markierten Kreuzeck-Höhenwegs (318 und 318a). Siehe einzelne Etappen für genauere Beschreibung. 

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Bahnsteige Möllbrücke-Sachsenhausen und Dölsach werden stündlich durch die S1 zwischen Spittal und Lienz angebunden. Von Wien, Graz, Klagenfurt und Villach sind sie mit einmaligem Umsteigen in Spittal gut zu erreichen (Siehe "Weitere Infos und Links").

Anfahrt

Aus Deutschland oder von Innsbruck ist eine Anfahrt über Mittersill und den Felbertauerntunnel sinnvoll, von Wien, Graz, Klagenfurt über die A2 und ab Villach über die A10. Am besten aber mit dem Zug anreisen, wofür die Tour ausgelegt ist! 

Parken

Es gibt an beiden Bahnsteigen kostenfreie Parkplätze. Es ist also einfach z.B. am Ziel in Dölsach zu parken und mit der S1 zum Ausgangspunkt der Tour zu fahren. 

Weitere Informationen

https://www.alpenverein.at/salzkofelhuette/

https://www.alpenverein.at/feldnerhuette/

https://www.alpenverein.at/hugogerbershuette/

https://www.annaschutzhaus.at

Fahrplan

Ausrüstung

Ausrüstung für eine mehrtägige alpine Hüttentour; besonders festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung, inklusive Mütze und Handschuhen auch im Hochsommer. 

Sicherheitshinweise

Wie der Name "Höhenweg" bereits klarstellen sollte, sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit Voraussetzung für diese alpine Unternehmung.  

Weitesgehend handelt es sich um einfaches Gehgelände auf Kämmen oder in sanfteren Flanken. Dennoch gibt es immer wieder ausgesetzte Stellen, die selten auch mit Stahlseilen versichert sind. 

Nach oben bricht Etappe 3 zwischen Feldnerhütte und Hugo-Gerbers-Hütte aus, die die meisten ausgesetzten Stellen und Einsätze für die Hände erfordert. Bei schlechten Witterungsbedingungen ist Unerfahrenen deutlich von der Begehung abzuraten. Wer bereits auf den vorherigen Etappen Schwierigkeiten hatte, sollte ebenfalls vom Abschnitt zwischen Hochkreuz und Kreuzlscharte absehen, für den es leider keine gute Ausweichroute gibt. Ein Abstieg und anschließender Aufstieg über Griebitschalm und Unteralmhütte verlängert den Tag um mehrere Stunden. 

Auf dem Weg entdecken

10€ Rabatt mit hey.bayern auf Outdooractive Pro und Pro+ sichern

Jetzt hier mehr erfahren oder gleich unseren Voucher Code nutzen um 10€ Rabatt zu erhalten (gültig bis 31.12.2021):

HEYOA10V