Verrückt vor Liebe - Oper von Pietro A. Coppola

6. Aug 2026
Beginn: 20:30
7. Aug 2026
Ende: 20:30
Veranstaltungsort
Amthofgasse 5, 9062 Feldkirchen in Kärnten, Österreich

Die Veranstaltung

15. Sommeroper im Amthof 2026

Auch in ihrer 15. Spielzeit bleibt die Sommeroper im Amthof ihrem Konzept treu, eine zu unrecht vergessene Oper wiederzuentdecken. An neun Abenden im August 2026 steht die Oper „Verrückt vor Liebe“ von Pietro Antonio Coppola auf dem Programm.

Zusätzlich wird der international renommierte Bariton Paolo Rumetz mit Pianistin Sabina Arru am 22. August in einem großen Konzert zu erleben sein.

2. zur Oper:

Pietro Antonio Coppola

Verrückt vor Liebe

Libretto: Jacopo Ferretti

"Ich bin glücklich, wenn ich den sizilianischen Meister zu Liedern inspiriert habe, die aus dem Herzen kommen und zum Herzen sprechen!" sagt der Textdichter Jacopo Ferretti über die Oper "La pazza per amore". Ihr Komponist ist Pietro Antonio Coppola, der 1876, also vor genau 150 Jahren in Catania gestorben ist.
In der neuen deutschen Fassung heißt das Werk "Verrückt vor Liebe". Und es ist viel mehr als die Wiederentdeckung eines Schatzes aus der Hoch-zeit des Belcanto: eine Geschichte von überraschendem psychologischem Tiefgang, in der nicht nur eine große Liebe beleuchtet wird, sondern auch eine komplizierten Vater-Tochter Beziehung. Und in der es um Themen geht, die alle betreffen - Vertrauen und Verlust, Treue und Verzweiflung, Abgrund und Rettung.

2026 ist es genau 150 Jahre her, dass der sizilianische Komponist Pietro Antonio Coppola diese Welt verlassen hat; ein Grund mehr für die Sommeroper im Amthof, sein zu Lebzeiten meist gespieltes Stück "La pazza per amore" aus der Versenkung zu holen - in neuer deutscher Fassung als "Verrückt vor Liebe". 

Die Uraufführung am 14. Februar 1835 im Teatro Valle in Rom ist ein so durchschlagender Erfolg, dass noch im gleichen Jahr Produktionen der Oper in Florenz, Venedig, Bologna, und Vicenza herauskommen, im Jahr darauf exportiert Coppola sein Werk sogar nach Lissabon, wo er als Dirigent und später als Intendant engagiert ist, und nach Korfu. Der Stoff von "La Pazza per amore" ist zu der Zeit weitgehend bekannt und beliebt. Schon seit einem halben Jahrhundert werden in Frankreich und Italien Opern darüber geschrieben, die von Paisiello aus dem Jahr 1789 wird damals immer noch häufig gespielt.

 

Es geht um eine junge Adelige namens Nina, die glücklich in den einfachen Enrico verliebt ist - so sehr, dass sogar ihr Vater seinen Segen gibt. Doch dann erscheint ein reicher Bewunderer und der Graf bricht sein Wort und verspricht ihm die Hand seiner Tochter. Der neue Verlobte erwischt Nina und Enrico aber in flagranti und tötet seinen Nebenbuhler im Duell. Aus der Hochzeit wird trotzdem nichts, denn Nina kann ohne Enrico nicht leben und verfällt dem Wahnsinn.
All das liegt in der Vergangenheit. In der Gegenwart schläft Nina die meiste Zeit, erkennt keinen Menschen und wartet nur auf Enricos Rückkehr.
Dabei umsorgen sie die liebevolle Zofe Marianna, der gutmütige Arzt Simplicio, der von Gewissensbissen gequälten Vater und dessen rechte Hand, der Gutsverwalter Giorgio.
Was niemand weiß: Enrico hat wie durch ein Wunder überlebt und kehrt tatsächlich zurück. Aber auch sein Gesicht ist Nina plötzlich unbekannt….
Kann das noch gut ausgehen?

Team:

Ulla Pilz, Regie und Übersetzung:

Ulla Pilz absolvierte ein Gesangs- und Kompositionsstudium am Konservatorium der Stadt Wien, seither ist sie als freischaffende Sängerin, Schauspielerin, Moderatorin, Sprecherin, Autorin und Musikvermittlerin tätig.

Sie bestritt Konzert- und Festivalauftritte in England, Irland, Ungarn, Italien, Bulgarien, der Slowakei und Nordkorea sowie in einigen führenden österreichischen Konzerthäusern (Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz, Schloss Esterházy Eisenstadt, FestSpielHaus St. Pölten, RadioKultur- Haus u.a.) und nahm fünf CDs auf (Bach-Kantaten, Operettenhighlights, Kinderoper, Pocketopera, Melodram).

Sie verkörperte Opern-, Operetten-, Musical- und Schauspielrollen bei Festspielen in Deutschland und der Schweiz, auf vielen Wiener Bühnen (z.B. Kammeroper, Metropol, Burgtheater, Raimundtheater, Theater an der Wien), mit freien Gruppen (Neue Oper Wien, Sirene Operntheater, Wiener Taschenoper u.v.a.) auf Tournéen, am Stadttheater Klagenfurt und am Salzburger Landestheater.

Sie arbeitete mit Regisseuren und Dirigenten wie etwa Christof Loy, Sian Edwards, Joseph Köpplinger, Dennis Russel Davis, Stein Winge, Kyril Petrenko und Olivier Tambosi zusammen.

Weiters war Ulla Pilz als Moderatorin und Schauspielerin für das Kinderfernsehen des ORF tätig, gestaltet und präsentiert regelmäßig Musiksendungen auf Ö1 (Pasticcio und andere), spielt gemeinsam mit Bartolo Musil Musikkabarett („illie & bart“) und widmet sich immer mehr der Musikvermittlung, wofür sie (hauptsächlich im Auftrag der Jeunesse, aber auch in Zusammenarbeit mit dem Bruckner Orchester oder der Styriarte) Programme schreibt, inszeniert, spielt und singt.

Seit 2015 ist sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz dafür verantwortlich, das Thema Musikvermittlung zu entwickeln und koordinieren.

Iza Kopec, Sopran

Geboren in Augustów wuchs Iza Kopec in Białystok (Polen) auf, wo sie mit ihrer Gesangsausbildung am Musik-Gymnasium in der Klasse von Frau Dr. Gladyszewska begann. Nach ihrer Ausbildung in Wien am Vienna Konservatorium (Klasse Mag. Maria Loidl), die Iza Kopec mit Auszeichnung absolvierte, besuchte sie den Operettenlehrgang am Konservatorium Wien Privatuniversität.

Weiters erhielt sie Privatunterricht bei Ernst Häfliger, Sylvia Geszty, Linda Plech und besuchte Meisterkurse bei Mirella Freni, Franzisco Araiza und Elio Battaglia.

Es folgten erfolgreiche Teilnahmen an Wettbewerben (3. Platz – Otto Edelmann Society, Finalistin bei Klassikmania).

Zu ihren ersten Engagements zählen Königin der Nacht, Konstanze, Frau Fluth, Adele, Rita, Gilda, Mademoiselle Silberklang, Zerbinetta, Adina, Galathée, Manon und Olympia. Im Juni 2015 war sie in London als Valencienne in der „Lustigen Witwe“ von Franz Lehár zu sehen.

Bei der Sommeroper im Amthof war sie von Anfang an dabei, sie verkörperte bisher die Titelrollen in „Rita“ , „Die schöne Galathée“, in „Caterina“ sowie in "Francesca" und Die weiblichen Hauptfiguren in „Das Bildnis der Manon“ in „Der Apotheker“, in „Julia uns Romeo“, in „Die alte Jungfer und der Dieb“ s in „Gianni aus Paris“, in „Philemon und Baucis“, in „Der Eifersüchtige und seine Witwe“ in „Der schwarze Domino“ und in "Marco Visconti".

Kristina Presker, Sopran

Die aus Ptuj (Slowenien) stammende Sopranistin studierte am Konservatorium für Musik und Ballett in Maribor und an der Gustav Mahler Privatuniversität in Klagenfurt Klavier und absolvierte 8 Jahre lang eine Ballettausbildung. Aktuell studiert sie Sologesang an der Gustav Mahler Privatuniversität Klagenfurt. Im Vorjahr verkörperte die Rolle der Gianetta in G. Donizettis Oper "L´elisir d´amore" beim Opernsommer St. Andrä. Sie war Preisträgerin beim Concorso Lirico Internazionale "Citta´di Breschia - omaggio Maria Callas" im Jahr 2025. Regelmäßig nimmt sie an internationalen Meisterklassen (Thomas Hampson, Giovanni Fornasieri, Jennifer Larmore, Chris Merritt, Charles Spencer, Gemma Bertagnoli) und Wettbewerben teil. Parallel zu ihrem Studium ist sie regelmäßig in Konzerten zu hören.

Armin Gramer, Countertenor

Der aus Klagenfurt stammende Countertenor Armin Gramer studierte zunächst am Prayner Konservatorium, Wien, bei Margarita Kyriak und anschließend am Konservatorium der Stadt Wien bei Helga Meyer-Wagner und Julia Conwell Sologesang. Beide Studien schloss er mit Auszeichnung ab. Weiters belegte Armin Gramer Kurse mit dem Luke Stardust Quartett, mit Richard Wistreich bei der Internationalen Sommerakademie für Alte Musik in Innsbruck, sowie Meisterkurse bei Paul Esswood und Angelika Kirchschlager. Zahlreiche Engagements folgten, unter anderem an der Volksoper Wien, der Kammeroper Rheinsberg (D), den Schlossfestspielen Wernigerode (D), den Kunstfestspielen Herrenhausen (D), dem Hebbeltheater Berlin (D), der Bayerischen Staatsoper München, dem Sirene Operntheater oder der Wiener Kammeroper.

Armin Gramer absolvierte zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, unter anderem in regelmäßiger Zusammenarbeit mit dem Clemencic Consort. Er ist Preisträger des „musica juventutis“ Wettbewerbs des Wiener Konzerthauses und des Wettbewerbs der Kammeroper Rheinsberg. 2013 sang er in Salvatore Sciarrinos Oper "Superflumina" im Theater Aachen, in "Orfeo ed Euridice" von Chr. W. Gluck im Theater an der Rott, beim Sydney Festival in Australien in "Semele Walk", beim Tongyeong International Music Festival in Südkorea, sowie bei zahlreichen Konzerten in Europa. 2015 hörte man ihn als Febo in der Oper „Daphne“ von A. Caldara am Salzburger Landestheater.

Im Frühjahr 2016 sang er den Trinculo in Thomas Adès Oper „The Tempest“ an der Ungarischen Staatsoper in Budapest.

Er ist seit 2013 der Hosenrollen-Spezialist bei der Sommeroper im Amthof und spielte Ganymed in „Die schöne Galathée“, Jean in „Das Bildnis der Manon“, den Volpino in „Der Apotheker“, den Romeo in „Julia uns Romeo“, das Fräulein Beck in „Die alte Jungfer und der Dieb“, den Arturo in „Caterina“, die beiden Rollen Olivero und Haushofmeister in „Gianni aus Paris“, den Gott Jupiter in „Philemon und Baucis“, die Rollen Onofrio und Cechetto in „Der Eifersüchtige und seine Witwe“, den Adolfo di Cuny in „Der schwarze Domino“, den Ottorino Visconti in „Marco Visconti“ und den Pagen Edmondo in der Oper "Francesca".

Samuel Robertson, Tenor

Der aufstrebende amerikanische Tenor Samuel Robertson aus North Carolina zog direkt nach seinem Masterabschluss 2022 an der Eastman School of Music (Rochester, New York) nach Wien, um in der Chorakademie der Wiener Staatsoper zu singen. Während seines Bachelorstudiums an der Samford University (Birmingham, Alabama) sang er den Scott Fizgerald in der Weltpremiere von “The Ghosts of Gatsby” von Evan Mack und Joshua McGuire. Außerdem sang er im Sommer 2021 und 2022 am Lyric Opera Studio Weimar, wo er Tamino aus “Die Zauberflöte” und Eisenstein aus “Die Fledermaus” sang. Er gastierte er an der Staatsoperette Leipzig (Neujahrskonzert 2025) sowie an der Oper von Varna (Bulgarien) in der Rolle des Ernesto in "Don Pasquale", wo er auch als Solist in G. Rossinis "Stabat Mater" zu hören war. Bei den Volksschauspielen Ötigheim war er als Dr. Siedler in der Operette "Im weißen Rössl" zu erleben. Beim Festkonzert zum 212. Geburtstag von Richard Wagner in Leipzig war er als Steuermann in "Der fliegende Holländer" sowie als David in "Die Meistersinger von Nürnberg" zu hören. Samuel immer tritt immer wieder als Solist in Kirchen und Konzerten auf. Er ist Preisträger des "Giovani Voci Alpe Adria" Wettbewerbs. Im Jannuar 2026 gewann er den 1. Platz beim Leipziger Gesangspreis und ebensfalls 2026 war er als Remendado in "Carmen" beim Wiener Opernsommer zu sehen und zu hören. Samuel Robertson gab sein Debüt bei der Sommeroper im Amthof in der Titelrolle von „Marco Visconti“ im Jahr 2024 und war im Jahr 2025 ebenfalls bei der Sommeroper im Amthof in "Francesca" zu sehen.

Justus Seeger, Bariton

Der aus Krefeld am Niederrhein stammende Bariton Justus Seeger studierte Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf in den Klassen von Prof. Dr. Michail Lanskoi und Prof. Konrad Jarnot und an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Meisterkurse bei Dame Emma Kirkby, Friedemann Röhlig und Brigitte Fassbaender sowie der intensive Schauspielunterricht bei Peter Nikolaus Kante ergänzten seine Ausbildung.

Justus Seeger war Mitglied im Oberösterreichischen Opernstudio des Landestheaters Linz. Hier war er unter anderem als Bonafede in Haydns „Il Mondo della Luna“ und Don Alfonso in Mozarts „Cosi Fan Tutte“ zu erleben.

Es war 6 Jahre festes Ensemblemitglied der Musikalischen Komödie Leipzig. Hier ist er unter anderm als Graf von Eberbach in Albert Lortzings „Wildschütz“, als Hans Sachs in Lortzings „Hans Sachs“ oder als Frank in Johan Strauss „Die Fledermaus“ zu hören.

Gastengagements führten ihn unter anderem an die Städtische Bühnen Krefeld und Mönchengladbach, der Deutschen Oper am Rhein, den Tiroler Festspielen Erl, dem LAC Lugano und der Bühne Baden.

Er wurde 2016 Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und der 27. Sommerakademie der Academia Vocalis Wörgl. Im Sommer 2015 war er bei der jungen Oper Schloss Weikersheim in Mozarts „Le nozze di Figaro“ unter der Leitung von Bruno Weil in der Rolle des Figaros zu sehen.

Einen besonderen Schwerpunkt legt er außerdem auf das Konzertfach. So fühlt er sich stimmlich besonders bei Passionen von Bach und Händel, Messen von Haydn und Mozart und Oratorien von Mendelssohn zuhause. Zu erwähnen ist die Aufführung der „Johannes Passion“ in der Rolle des Pilatus unter Leitung von Helmuth Rilling im Lübecker Dom.

Justus Seeger ist Musik- und Gesangs-Pädagoge, führt Regie und entwickelt und konzipiert szenische Liederabende, Oratorien sowie Videos.

Jens Waldig, Bass

Nach dem Abschluss des Studiums der Wirtschaftsinformatik in seiner Heimatstadt Hamburg studierte Jens Waldig Sologesang am Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. M. Sklad-Sauer und absolvierte Meisterkurse u.a. bei Franz Crass und Kurt Moll.

Auf der Opernbühne war Jens Waldig u. a. in der vielbeachteten Produktion des „Rosenkavalier“ im Festspielhaus Baden-Baden unter der Leitung von Christian Thielemann und in der Spielzeit 2009/10 als festes Ensemblemitglied des Theaters Mecklenburg-Vorpommern zu hören. Dort konnte er erfolgreich wichtige Partien seines Fachs, wie z. B. Mustafa („Italienerin in Algier“), Hunding („Walkure“) und Daland („Fliegender Holländer“) singen. Operntourneen und Konzertreisen führten den Sänger nach Japan, Taiwan, Israel, Madrid (Teatro Real), Italien (Ravenna Festival), Bournes Aires (Teatro Colon), Österreich (St. Margarethen, Carinthischer Sommer) und schließlich in seine Wahlheimatstadt Wien.

In Wien sang er u.a. den Solopart des Verdi-Requiems und den „Pater Profundus“ der 8. Sinfonie von Gustav Mahler im Wiener Konzerthaus. Sein Debüt an der Wiener Staatsoper erfolgte bei der Wiederaufnahme von „Aladino e la lampada magica“ (N. Rota) in der Rolle des "Il Genio dell' Anello" in der Spielzeit 2010/11.

In den Spielzeiten 2012/13 - 2014/15 war der Sänger dann festes Ensemblemitglied des Theaters Hof und sang dort u. a. Figaro („Le nozze di Figaro“), Ramphis („Aida“), Timur („Turandot“), Moses („Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“), Dulcamara („Der Liebestrank“) und Rocco („Fidelio“).

Zur Spielzeit 2015/ 2016 wechselte Jens Waldig als festes Ensemblemitglied an das Staatstheater Nürnberg. Dort sang er bisher Bartolo („Le Nozze di Figaro“), Frank („Die Fledermaus“), Monterone („Rigoletto“), Warlaam („Boris Godunow“) in der Inzenierung von Peter Konwitschny, Doktor („Wozzek“) , Hunding („Walküre“) und Dr. Bartolo („Il Barbiere di Siviglia“) Darüber hinaus war Jens Waldig regelmäßiger Gast bei den Tiroler Festspielen in Erl („Rocco“ („Fidelio“), „König Marke“ („Tristian und Isolde“)) und wirkte im Ring (2020) des Landestheaters Passau als “Fafner” im “Rheingold” mit. Jens Waldig gab sein Debut bei der Sommeroper im Amthof 2024 in der Rolle des Oldrado del Balzo in der Oper „Marco Visconti“. 2025 war er abermals bei der Sommeroper als Graf in "Francesca" zu sehen. Dem Kärntner Publikum könnte er eventuell auch noch durch die Mitwirkung bei der Kirchenoper “Hemma” (Stift Ossiach) im Rahmen des Carinthischen Sommers (2017) in Erinnerung sein.

Nana Masutani, Musikalische Leitung:

Die aus Chiba (Japan) stammende Pianistin Nana Masutani erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren von ihrer Mutter. Im Jahr 2004 begann sie ihr Klavier-Konzertfachstudium an der Toho-Musikhochschule in Tokyo bei Prof. Nobuhito Nakai, das sie 2009 erfolgreich abschloss.

Ab 2009 studierte Nana Masutani Konzertfach Klavier an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Univ.-Prof. Thomas Kreuzberger.

2012 absolvierte sie ihre Bachelorprüfung mit „Ausgezeichnetem Erfolg“. Bereits bei ihrer ersten Ankunft in Wien 2008 konnte Nana Masutani im Rahmen eines Sommerkurses den von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ausgetragenen Dr. Josef Dichler Wettbewerb für sich entscheiden. 2012 gewann sie den 3. Preis beim „International-Osaka-Klavierwettbewerb“ in Japan.

Zahlreiche Konzerte führten Nana Masutani in verschiedene japanische Städte, u.a. spielte sie ein Benefizkonzert in der, vom großen Erdbeben 2011 schwer getroffenen, Provinz Miyagi in Nord-Japan. Während ihres Konzertfachstudiums am Konservatorium Wien entdeckte Nana Masutani immer mehr ihre Leidenschaft, ihr Klavierspiel auch begleitend einzusetzen und so sammelte sie ihre ersten Erfahrungen als Korrepetitorin. Im Februar 2013 bewarb sie sich erfolgreich um eine Aufnahme ins Studium der Opernkorrepetition am Konservatorium Wien.

Im Sommer 2013 übernahm Nana Masutani die musikalische Leitung der Sommeroper im Amthof. Ihr Debüt mit Franz von Suppés „Die schöne Galathée“ 2013 und Jules Massenets „Le portrait de manon“ 2014 wurde von Publikum und Presse sehr positiv aufgenommen, für den Sommer 2015 war Nana Masutani erneut für Haydns Oper „Lo speziale“ engagiert. 2015 übernahm sie auch die musikalische Leitung der Sommeroper in Jennersdorf mit Humperdicks Hänsel und Gretel.

Seit 2 Jahren korrepetiert sie regelmäßig am Praynerkonservatorium in der Klasse von Maria Loidl und seit 4 Jahren spielt sie regelmäßig in der Dirigentenklasse von Yuji Yuasa an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Info

Quelle Datacycle

Kontakt

Amthofgasse 5, 9062 Feldkirchen in Kärnten, Österreich
+43 650 9834022
johanneshanel@gmx.net

Weitere Termine

Do 6.
Aug. 26
20:30-20:30
So 9.
Aug. 26
20:30-20:30
Di 11.
Aug. 26
20:30-20:30
Do 13.
Aug. 26
20:30-20:30
Sa 15.
Aug. 26
20:30-20:30
Mo 17.
Aug. 26
20:30-20:30
Mi 19.
Aug. 26
20:30-20:30
Fr 21.
Aug. 26
20:30-20:30
So 23.
Aug. 26
20:30-20:30
  • Anrufen
  • E-Mail
  • Anfahrt